Archiv für die Kategorie ‘Nichts besonderes’

Bryan Singer und The Pirate Bay

März 28, 2009

the_pirate_bay_logoNachdem die Verhandlungen rund um die Anklage des großen Internetbösewichts The Pirate Bay weiter fortschreiten, nimmt der Krieg zwischen den Anarchisten und der Industrie immer belletristischere Züge an: Nicht zuletzt da der heute angegriffene IT-Spezialist (dem von den Hackern undokumentierte Geldliebeleien – „Where did the money come from?“ – unterstellt werden) bei der Stockholmer Polizei Jim Keyzer gewisse namentliche Ähnlichkeiten mit dem vielleicht größten Verbrecher der Filmgeschichte hat.

Lieber Herr Heilmann

November 16, 2008

Schrauben sie bitte ihren Gigantismus (zu ihrem Eigennutzen) etwas zurück. Ihre Person steht hier gegen eine der bedeutendsten menschlichen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts.

Danke,
die vieldimensionale Gesellschaft

Nachtrag:
[16. November]: Herr Heilmann hat erklärt, er würde die einstweilige Verfügung zurückziehen. Sobald die Verfügung aufgehoben ist, werden wir unser Suchangebot wiederherstellen. Man lese und staune.

Zeit zieht ins Lande

Oktober 25, 2008

Exkursion Videospiele: Nichtnostalgie auf der Xbox

August 6, 2008

Ich merke langsam, wie mein Konsolenspielleben auf die alten Tage zuläuft. Die neueste Generation ist mir gerade so noch zugänglich und viele der HDRBloomRealismusShader-Shooter aus den letzten Jahren reizen mich einfach nicht mehr. Was tut man also in solch schwersten aller Zeiten, wenn die einzig wahre Ferienbeschäftigung von innovationslosen Entwicklerstudios, konzeptarmen FPS-Grafikfeuerwerken und Sony belagert wird? Natürlich. Wieder die alten Titel ausgraben. Spiele sind wie Bücher – wenn man sie lange nicht gespielt hat, lohnt sich das Wiederspielen allemal. Nachdem ich aber absolut nichts zum Ausgraben habe, was ich nicht schon bis zum epileptischen Migräneanfall gespielt hätte (damals, in den Glanzjahren des Nintendo64s, der Dreamcast und später der Gamecube: das SNES kam erst später), musste ich mir also eine andere Konsole besorgen um einfach mal ein paar alte Spiele zu genießen, die ich damals durch meine Nintendomanie verpasst habe. Und wie der Zufall so will ermöglichte mir der dunkle Herrscher des Xboximperiums, der namentlich nicht genannt werden will einen kleinen Trip in die Videospiel-Jahrtausendwende im Hause Microsoft.
Also werde ich nun versuchen, in der nächsten Zeit ein paar Spiele durchzuspielen und das Ganze in gewissen Abständen live zu bloggen.

(mehr…)

Die neuen Leiden des jungen Wärters

April 10, 2008

Teil der ersten offziellen Streßabbau-Fakultät für Profifussballer. In Niederbayern.Oder: Torgedanken. Autobiografisches Gedankenmaterial.

Ganz schön warm Heute eigentlich. Zumindest daran gemessen, dass mir vor ein paar Tagen noch ein Blizzard verwehrt hatte, das Haus zu verlassen. Da musste ich leider bei Knabberzeug und der monströsen Lieblingstiefkühlpizza Stunden mit Entspannen und Filme schauen verbringen, Hahaha. Was ist denn jetzt los? Ach, das Spiel. Da kommen sie alle hergelaufen. Und auch der Mann mit dem Ball… Wow, der Typ hat mindestens Machgeschwindigkeit. Ist das nicht irgendwie Abseits? Scheiße. Und da laufen sie auch schon wieder weg. Was hab ich heute eigentlich alles gegessen? Nicht viel, könnte meine Kondition erklären. Ich bin schon ganz außer Puste. Vom ganzen Stehen. Aber Hinsetzen ist so spielverderberisch. Irgendwie eine Zwickmühle. Woher kommt eigentlich das Wort? Zwickmühle… Das macht garkeinen Sinn. Gut, wenn man zwei Mühlen nebeneinander Baut und sich einquetschen lässt zwickts vielleicht schon. Aber wer macht denn sowas? Die Menschen im Mittelalter waren schon seltsame Genossen. Genossen… Das Lieblingswort einer jeden Nazioma. Die dazugehörigen Opas benutzen das nie. Oder sie tun es, und es geht im Spuckeregen und dem Geschrei unter… Und es wird niemals jemand erfahren. Altnazirentner mag ich garnicht. Eine Nazioma beim Fussballspielen, Haha. Sie wird ausgespielt, uuuund was ist da los?! Da geht sie auch schon mit einer stahlharten EDEKA-Tüte, gefüllt mit Patronenhülsen, auf den Feind los! Unerhöhrt! Braune Karte für Spieler Nummer Achtundachtzig! Wann haben wir eigentlich Nationalsozialismus durchgenommen? Ob da wohl irgend jemand im Unterricht „Sieg Heil“ gesagt haben mag? Herr Zollner ist Günther Grünwald. Ich bin mir absolut sicher und keiner will mir glauben. Er redet wie Grünwald. Er sieht aus wie er. Wenn man es ausprobieren würde – wahrscheinlich würde er sogar genauso schmecken. Die Geschichte vom Wolfe nur umgedreht. Ob Goethe und Schiller wohl jemals die Länge ihrer Genitalien verglichen haben? Oh nein. Die lebende Rakete wieder. Ui, ui. Bumm. Ob das wohl gerade sehr verkrüppelt ausgesehen hat? Naja, drin ist er immerhin mal nicht. Schon ein komisches Spiel eigentlich, Fussball. Irgendwie faszinierend, dass man trotz dieser einfachen Regeln nicht tricksen kann. Gut, die Kickers konnten das. Aber mal abgesehen davon. Ich meine… Es müsste doch eine sicherere Möglichkeit geben, den Ball ins Tor zu kriegen als den Gegner auszuspielen und zu schießen. Naja, darum sollte ich ja froh sein. Ich glaube sobald es tragbare Partikelbeschleuniger gibt, hat der Fußballsport ein Problem. Das ist ein bisschen wie mit Birnen. Seit es Äpfel gibt, will keine Sau mehr Birnen essen. Scheiß die Wand an, wo kam der denn her?! Jaja, ich weiß, ich konzentrier mich doch. Arschlöcher. Wann ist denn dieses verdammte Spiel endlich vorbei, ihr Götter des Schulsports? Der Gott des Schulsports ist sicher ein Naziopa. Keine Ahnung warum, ist halt so. Halt ein sportlicher Naziopa. Gibts sicher auch, bei der Fülle an Rentnern mit überdimensionalem Aggressionspotential. Der war beim Wunder vom Bern Torwart. Und er besteht komplett aus Stahl und ist genmanipuliert. Am Todesnaziopa kann keiner vorbeischießen. Das Wunder von CERN, Haha. Schön Grünes Gras eigentlich. Ich mag Frühling.
Kann sich der keine Pfeife leisten? Oh, Mist. ich glaube wir haben verloren.

Die Rumkugeln des Atheisten

Dezember 19, 2007

Weihnachten steht vor der Tür, wie man so wunderbar sagt. Den kleinen Bruder Katholizismus hat die Feiertagszeit zuhause gelassen. Denn wenn man etwas von Disney gelernt hat, dann ist es dass sich doch (fast) keiner dem Weihnachtszauber entziehen können. Und das ist spätestens seit der Kommerzialisierung des Festes kein Wunder – Weihnachten ist längst nicht mehr nur ein Odem der Kirche.

Und zu Weihnachten gehören natürlich auch die üblichen Gaben: Spitzbubenplätzchen, Vanillekipferl, Streußelzeug und Gebäcksdings, Weihrauch, Myrre, Gold und auch Rumkugeln. Bis auf den Weihrauch alles leckere Dinge (man denke nur an Olympia, was das Gold angeht)! Ich mag besonders die Rumkugeln. Sie verkörpern alles, was an Weihnachten so schön und fein ist: Eine Ladung Glückshormone in der Schokolade, die entspannte Trägheit und die trunkene Besinnlichkeit des Rums, außerdem natürlich Streußelzeug. Frisch warm sind sie außerdem schmackhafter als kühlgestellt. Und so hat auch der Nicht-Katholik seine Freude am Fest. Er hat einen universellen Grund, sich zu entspannen, was in der heutigen Zeit oft schon schwierig ist. Man braucht beinahe eine Motivation dazu, entspannt zu sein, was sich ja eigentlich sehr paradox anhört. Weihnachten zwingt einfach zur Niederlassung und zum Abschalten, sei es durch pure, absichtliche Faulheit oder einfach durch die Abgrenzung vom Alltagsgeschehen. Es ist eine Zeit der Vorfreude. Abends sitzt man vorm Kachelofen, oder – romatischer, vorm Fernseher, isst Rumkugeln aus Tupperdosen und freut sich darauf, dass malwieder der meistgefeierte Geburtstag der Welt stattfindet. Direkt danach kann man dem neuen Jahr entgegenblicken und sich Wünsche für Sternschnuppen und fürs nächste Jahr ausdenken.
Und auch wenn man das Wetter von Draußen verteufelt, von Innen erscheint es dafür umso schöner. Warum sonst kommen die meisten Kinder im Sommer zur Welt? Natürlich. Rumkugeln.

Doch, die Welt braucht noch einen Blogger

Oktober 25, 2007

Worum solls hier gehen?
Um Nichts Alles. Leben, Schwachsinn, das Netz, Musik, Dinge die ich mag, Dinge die mich aufregen, Sex Drugs & Rock’n'roll.

Ich?
Suss, 17, Oberstufe Gymnasium in Bayern, Männlich

Cellar Door?

(mehr…)